German 11

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By Thilo Pape

Das Mobiltelefon nimmt heute einen zentralen Platz in der alltäglichen Kommunikation ein und entwickelt sich in seiner shape und seinen Nutzungsmöglichkeiten fortwährend weiter. Dabei gehen neue Anwendungen häufig nicht von den Entwicklungslabors der Hersteller aus, sondern werden aus dem Alltag der Nutzer heraus geboren. Welche Innovationen setzen sich aber durch und welche Nutzer geben dabei den Ton an? Thilo von Pape sucht zunächst in bekannten Ansätzen der Diffusionstheorie und der Mediennutzungsforschung nach Antworten auf diese Fragen. Eine Kombination der Ansätze mit sozialer Netzwerkanalyse erlaubt im empirischen Teil einen detaillierten Einblick in die Aneignung des Mobiltelefons unter Jugendlichen.

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2003) (vgl. 3). Die Ergebnisse fanden jedoch kaum Nachhall, und zwar vermutlich aus dem einfachen Grund, dass sie nicht auf die heutigen bivariaten Generalisierungen der Diffusionstheorie anzuwenden waren. Bessere empirische Instrumente werden aber auch innerhalb der bestehenden Forschungsfragen und Generalsierungen der Diffusionstheorie benötigt. Insbesondere standardisierte Skalen, die für die grundlegenden Konstrukte wie Attribute von Innovationen oder Nutzern anzuwenden wären, fehlen noch immer.

Dieses rührt daher, dass Studien ohne signifikante Befunde seltener publiziert werden und häufiger „in der Schublade“ enden (Glass, 1976). Ob eine bestimmte Quote der Bestätigung einer Generalisierung tatsächlich auf Varianz im Hinblick auf die Generalisierung zu deuten ist, bleibt offen. Genauso gut könnten sekundäre Effekte wie Unterschiede in der Operationalisierung, in der Größe des Samples oder in einem anderen Faktor dahinter stehen (Downs & Mohr, 1976). Problematisch ist auch Rogers‘ Umgang mit Defiziten in der Quote der Zustimmung: Die Idee, an einer Generalisierung festzuhalten selbst bei einer Ablehnungsquote von 29 Prozent – ja von einem befriedigenden Grad an Bestätigung (Rogers 1981, 132) auszugehen angesichts der verbleibenden 71 Prozent – erscheint sehr unbefriedigend (Downs & Mohr, 1976; Schmidt, 1976; Glass, 1976).

Ohne seine Prinzipien der „Meta-Forschung“ – und 34 3 Stand der Forschung die genannten Zugeständnisse – hätte Rogers sicherlich innerhalb seines Zeitrahmens nicht die Vielzahl an Diffusionsstudien zusammenfassen können. Immerhin ist die Zahl der ausgewerteten Studien bis zum Jahre 2004 angewachsen auf 5000 (Rogers, 2004). Dass die so konzipierte „Meta-Forschung“ auch zum Gegenstand scharfer Kritik wurde, wird aus der heutigen, vom kritischen Rationalismus geprägten Perspektive kaum verwundern (vgl.

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