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Download 1 x 1 der Infektiologie auf Intensivstationen: Diagnostik — by Priv.-Doz. Dr. Roswitha Füssle, Prof. Dr. Jürgen Biscoping, PDF

By Priv.-Doz. Dr. Roswitha Füssle, Prof. Dr. Jürgen Biscoping, Prof. Dr. Andreas Sziegoleit (auth.)

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Alternativen zum transurethralen Dauerkatheter • Intermittierende Katheterisierung: Bei Rückenmarkverletzungen bzw. neurogenen Blasenentleerungsstörungen; postoperativ (50% weniger HWI). • Suprapubische Harnableitung: Bei Intensivpatienten mit Langzeitkatheterisierung. Das Risiko einer HWI ist wesentlich geringer, da die trockene Bauchdecke sich effizient desinfizieren und steril halten lässt. Bakteriurien sind in den ersten Tagen signifikant seltener als bei transurethralem Blasenkatheter. Harnröhrenstrikturen werden vermieden.

Verlagerung des Tubus oder der Sonde, evtl. Kieferhöhlenfenster- Sinusitis 37 ung)! Antibiotika sind ohne Drainage des Eiters oft wirkungslos. • Antibiotikatherapie am besten entsprechend dem Erregernachweis, sonst wie bei pulmonalen Infektionen. Prophylaxe • Nasale Langzeitintubation vermeiden; orale Intubation oder Tracheotomie bevorzugen. • Nasogastrale Sonden mit kleinem Durchmesser verwenden. Vorsicht bei großlumigen nasalen Gastroduodenalsonden. • Evtl. abschwellende Nasentropfen anwenden.

7. Beatmungstag findet eine Verschiebung der Oropharyngealflora in Richtung gramnegative Keime statt. Ein Grund dafür ist die Abnahme des Fibronektins an der Oberfläche der Epithelzellen. An Fibronektin haften grampositive Keime, die dann durch gramnegative ersetzt werden. Daher sind ca. ab dem 5. Tag Enterobakterien, Pseudomonaden, unter Antibiotikatherapie auch Candida, die häufigsten Erreger (s. Tabelle 2-3). 2·1. Entstehung der nosokomialen Pneumonie Diagnostik • Infektionsparameter: Fieber, Leukozytose, Anstieg von CRP • Auskultation, Perkussion • Thoraxröntgen • Gasaustausch (Blutgasanalyse) • mikrobiologische Untersuchung von Trachealsekret, BAL, Bronchoskopiematerial (Tabelle 2-2).

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